Lauf-Tipp für die nassen Tage: Der Schinderhannes-Radweg
38 wundervolle Kilometer auf der ehemaligen Bahntrasse
Laufen im Herbst: Gut für Körper und Seele
Wenn die Temperaturen im Herbst sinken, wird das Laufen im Freien zur idealen Fitnessoption. Die klare Herbstluft ist größtenteils pollenfrei, was besonders für Allergiker eine Wohltat ist und leichteres Atmen ermöglicht. Während des Joggens werden Endorphine freigesetzt – die sogenannten Glückshormone. Sie verleihen dir ein Gefühl der Ausgeglichenheit, Entspannung und wirken vorbeugend gegen Winterdepressionen. Ein weiterer überzeugender Grund, im Herbst die Laufschuhe zu schnüren, ist der Schutz vor Erkältungen.


In geheizten Räumen bist du anfälliger für Infekte, während das Laufen die Produktion körpereigener Abwehrstoffe ankurbelt. Du rüstest dich damit perfekt für den Kampf gegen Viren und Bakterien – und das auf eine Weise, die nicht nur deinem Körper, sondern auch deiner Seele guttut. Auf einer schönen Strecke macht es direkt noch mehr Spaß. Deswegen haben wir dir hier einen Lauf-Tipp für die kalten und nassen Tage zusammengestellt. Also, worauf wartest du noch?
Unser Lauf-Tipp: Der Schinderhannes-Radweg
Nicht umsonst findet der Hunsrück-Marathon wiederkehrend bei uns direkt um die Ecke statt. Auf der ehemaligen Trasse der Hunsrückbahn verläuft der asphaltierte, 38 km lange Schinderhannes-Radweg zwischen Emmelshausen, Kastellaun und Simmern. Dieser ist exklusiv für Radfahrer, Skater, Fußgänger und Jogger zugänglich. Abseits von stark befahrenen Straßen läufst du durch malerische Landschaften mit fantastischen Ausblicken auf die Hunsrückhöhen. Die zu überquerenden Straßen sind größtenteils ruhige Kreisstraßen und Landesstraßen. Ansonsten ist die Strecke komplett autofrei.


Diese Joggingtour eignet sich besonders zum entspannten Lauftraining oder die Feierabendrunde nach einem stressigen Arbeitstag. Die erste Etappe von Emmelshausen nach Kastellaun führt weitgehend eben über den Hunsrück nördlich von Simmern Richtung Emmelshausen. Hinter Kastellaun erwartet dich ein leichter Anstieg von 1,5 km hinauf zum Beller Bahnhof. Von hier oben bis nach Simmern neigt sich die Strecke stetig leicht talwärts.
Wir befinden uns in Kastellaun genau in der Mitte der 38 Kilometer. An diesem Punkt hast du die Wahl: Entweder du entscheidest dich dafür, den flacheren Abschnitt in Richtung Emmelshausen zu laufen, wo die Strecke erst leicht ansteigt und auf dem Rückweg sanft abfällt. Oder du wählst die anspruchsvollere Variante, zunächst zum "hohen" Beller Bahnhof zu laufen, um von dort aus kontinuierlich bergab bis nach Simmern zu gelangen. Zurück geht's dann stetig leicht bergan, wobei die Steigung nie extrem wird.
Hier geht's zu unserer Lieblingsroute auf dem Schinderhannes-Radweg.
